Beziehungsmanagement

Wie regeln wir unsere Beziehungen?

 

Wie gehen wir mit Menschen im privaten Umfeld, im Geschäftsleben und im Alltag um? Wie definieren wir unseren Status und das Verhältnis zu anderen Menschen? Viele Fragen, die sich aber nur die wenigsten Menschen stellen. Ich habe irgendwann in meiner Karriere angefangen, mir genau diese Fragen zu beantworten. Wie stehe ich eigentlich zu meinen oder zu potenziellen Partnern?

 

Und zu deren Mitarbeitern, mit denen ich mehrmals täglich telefoniere? Oder wie ist das Verhältnis zu meinem Kundenbetreuer? Wer ist mir persönlich am nächsten? Mit wem komme ich am besten klar? Mit wem habe ich am liebsten Kontakt? Und was sind die daraus entstehenden Resultate? Viele Entscheidungen treffen wir intuitiv, dennoch sind wir auch in festgelegten Rollen unterwegs und verfallen in angelernte Muster. Diese immer wiederkehrenden Verhaltensweisen hinterfrage ich immer wieder und komme dabei zu sehr spannenden Ergebnissen.

 

Nicht nur über mich lerne ich vieles, auch über meine Gegenüber und die Beziehungen zu genau diesen Menschen. Im Laufe der Zeit habe ich gewisse Cluster entwickelt, wie ich mit welcher Art von Beziehung umgehen möchte, wer mir wichtig ist, welcher Kontakt effektiv und woran ich am meisten Spaß habe. Diese Einteilung macht vieles für mich einfacher, klarer, vorhersehbarer und erspart viel Zeit. Aber dennoch ist das natürlich kein starres System, sondern wir alle verändern uns und unser Verhalten stetig, und so verschieben sich auch die Beziehungen untereinander.

 

ABER: Eine grundsätzliche und ganz bewusste Analyse und Einordnung der eigenen Beziehungen kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur empfehlen. Ganz wichtig dabei ist es natürlich, Dinge stets zu hinterfragen. Denn wie auch alles andere sind Beziehungen stets im Wandel.

Problembehandlung – mal anders

Jeder Mensch hat eine eigene Herangehensweise bei Problembewältigung, sei es im Privaten oder im Beruf. Doch meist lassen sich gängige Muster einzelner Verhaltenstypen erkennen.

 

Genau diese durchbreche ich regelmäßig und ernte dabei Reaktionen wie Kopfschütteln, Sprachlosigkeit, Freude, Respekt oder Dank. So habe ich schon unzählige kleine und größere Probleme gelöst. Einen der wichtigsten Faktoren dabei bildet meiner Meinung nach die Wahrheit und das direkte Gespräch, face to face. Dies betrifft zumindest Konflikte zwischen Menschen, Mietparteien oder ähnlichen Konstellationen. Aber auch im geschäftlichen Umfeld wende ich eine solche Herangehensweise an.

 

Woran liegt es, wenn es einem Unternehmen nicht gut geht, gewisse Abläufe nicht funktionieren, der Umsatz sinkt? Zuerst spreche ich mit allen Betroffenen, das heißt vom Geschäftsführer über die Verwaltung, die Arbeiter und den Vertrieb bis zu den Partnern und Kunden. Erst aus diesen vielen Meinungen kann ich mir ein umfassendes Bild zum Unternehmen, den Produkten und der Außenwirkung machen. Daraus ziehe ich viel mehr Informationen, als einfach nur die reinen Zahlen zu betrachten.

 

Außerdem bringt es mich auch zu ganz anderen Entscheidungen, als etwa nur nach Zahlen Arbeitsplätze abzubauen, um Bilanzen zu verbessern. Ich löse Probleme, indem ich zum Kern vordringe und diese an der Wurzel packe. Dafür ist mir kein Weg zu weit – egal ob dieser mal schwieriger und langwieriger ist oder auch mal ganz schnell und einfach. Wie auch immer: Bis jetzt führte dieser Ansatz stets zu einer Lösung, die alle Seiten zufriedenstellt.

 

Der wirtschaftliche Erfolg gibt mir recht.